11.11.2019 – Am Montagmorgen ging es sehr früh los, da wir eine etwa einstündige Fahrt nach Dargaville vor uns hatten. Dort sollten wir vor einem Countdown (großer Supermarkt) arbeiten. Wir wechselten uns ab, so dass immer zwei Leute zur gleichen Zeit versuchten Leute zu stoppen, während einer Pause hatte.
Zu Beginn kamen nur wenige aus dem Countdown und wir hatten nicht viele Konversationen, doch mit steigender Sonne bekamen wir auch mehr Unterschriften. Als die Sonne schon dabei war unterzugehen waren wir bei 18 Sign-Ups angekommen und ich hatte meinen persönlichen Rekord von vier Sign-Ups gebrochen 😀
Total erschöpft, aber in Partylaune fuhren wir zurück ins Haus, wo ich mich freiwillig an einen riesigen Salat machte, während Alex und Richard sich vor die Konsole setzten. Nach einer Stunde schnibbeln, waschen und durchrühren war der Salat fertig – und die Arbeit hatte sich gelohnt 🙂 Ich bekam viele Komplimente für den Salat und das Beste war, dass wir noch genügend für den nächsten Tag hatten 😛
12.-14.11.2019 – Die nächsten drei Tage verliefen leider überhaupt nicht erfolgreich… Weder für mich, noch für mein Team – das nur noch aus Richard und mir bestand, da Alex für einige Tage abgereist war. Ich schaffte nur einen lächerlichen Sign-Up in den drei Tagen 😦 und so fiel die Stimmung während der Arbeit in den Keller.
15.11.2019 – Der Freitag sollte dann mein letzter Arbeitstag gewesen sein. Richard und ich starteten in der Fußgängerzone in Whangarei, doch als ich nach drei Stunden und unzähligen Konversationen noch immer keine Unterschrift bekommen hatte, wurde ich richtig traurig. Richard merkte das und gemeinsam machten wir eine Pause. Er versuchte mich dann mit allen Mitteln wieder zu motivieren – doch ich steckte einfach zu tief in meinem Down.
Er fragte mich, ob ich Ahmad, unseren Coach, anrufen wolle und ihm das Problem schildern will und ich willigte ein. So telefonierte ich also mit Ahamad und ich war überrascht. Anstatt irgendwelcher blöden oder genervten Kommentare, fragte er mich ganz offen und ehrlich, ob ich den Job weitermachen will.
Ich verneinte dies und erklärte ihm, dass ich einfach nicht der Salesman bin, was er akzeptierte. Er versicherte mir nochmals, dass UNICEF mich gerne behalten würde, weil ich einfach ein cooler Typ sei 😀 und meine Ergebnisse auch sehr zufriedenstellend waren. Wir verabschiedeten uns und Richard meinte zu mir, dass wir uns den Rest des Tages frei nehmen und die Zeit zusammen genießen.
So gönnten wir uns einen leckeren Smoothie und fuhren nach Hause, wo wir uns während des Kochens über seinen dreieinhalb monatigen Urlaub in Südostasien unterhielten 🙂 Danach verständigten wir uns darauf, dass wir am Samstag bereits früh zurückfahren würden und dann legten wir uns schlafen.
16.11.2019 – Samstagmorgen ging es dann südwärts zurück nach Auckland. Richard und ich genossen die gemeinsame Zeit im Auto, auch weil Richard versuchte die deutsche Autobahn zu simulieren und mit 150 km/h über den einspurigen Highway bretterte 😀
In Auckland angekommen umarmten wir uns und ich machte mich auf zur Newton Lodge, wo ich unverhofft auf Tim und Max stieß. Zusammen genossen wir den Tag und sprachen lange über unsere Pläne und über die Idee eines gemeinsamen Campervans. Am Abend machten wir dann bestimmt 30 Kartoffelpuffer und kochten selbstgemachten Apfelmus 😛 Tim meinte sogar, es sei der beste Apfelmus, den er jemals gegessen hatte 🙂
Ich hatte während meiner Zeit bei UNICEF eine Nummer für eine Kiwifruitfarm in Coromandel bekommen und rief dort an, um mich nach einem Job zu erkundigen – und tatsächlich sollte ich bereits am Montag anreisen 🙂
17.11.2019 -Am Sonntag reiste Max dann mit dem Straybus nach Süden ab, während Tim und ich noch für einen Tag länger in Auckland blieben. Ich plante meine Route nach Coromandel, da ich trampen wollte und Essen für die erste Woche brauchte.
Am Abend aßen Tim und ich dann gemeinsam wieder bei Proper Pizza und quatschten über alle möglichen Themen, die uns gerade durch den Kopf schossen 😀 Dann verabschiedeten wir uns voneinander und legten uns schlafen.









