Abschied und Aufbruch

19.08.2019 – Heute geht es los… Ich habe unerwartet ruhig, aber dennoch kurz geschlafen. Um sieben Uhr stehe ich auf und frühstücke zunächst. Dann verabschiede ich mich von Eric und Niklas. Mit Mama zusammen wird der Rucksack gepackt (ja, erst am Abreisetag – das bringt Glück… oder unnötigen Stress, ich weiß es nicht mehr genau :D) und ins Auto verfrachtet. Dann düsen wir auch schon mit 50 km/h (zu viel) zum Bahnhof, um den Zug noch zu erreichen, nur um dort zu erfahren, dass er sich um 15 Minuten verspätet.

Naja, im überfüllten Zug ohne Sitzplatzreservierung angekommen, mache ich mir den Tipp von Eric zunutze: Ins Bistro setzen und ein Getränk bestellen.

Dort sitze ich also, an meinem heißen Kakao nippend und denke über die Abschiedsfeier vom Vorabend, über zurückgelassene Freunde und Verwandte und vor allem über das große Abenteuer, das nun vor mir liegt nach.

Viel zu früh erreiche ich den Frankfurter Flughafen und vertreibe mir die Zeit mit einem leckeren Menü und einem Telefonat mit Merlin. Als ich dann endlich mein Gepäck aufgeben will, sehe ich mich einer meterlangen Schlange gegenüber und kann es im ersten Moment kaum glauben, dass so viele Menschen in einem Flugzeug mitfliegen.

Eine unendliche Zeit später ist mein Gepäck auf dem Weg ins Flugzeug und ich marschiere durch die Sicherheits- und Passkontrolle bis zum Gate, nur um dort erneut über eine Stunde warten zu müssen. Die einzige Erfrischung: Merlin, der mir bereits seit Stunden am Telefon zur Seite steht und sich mein Gemecker über die langen Wartezeiten anhören muss. Danke Merlin ❤

Endlich im Flieger angekommen, starten wir auch gleich in Richtung Dubai. Glücklicherweise gibt es zur Unterhaltung Filme, Musik und etwas Warmes zu Essen.

20.08.2019 – In Dubai angekommen sprinte ich durch die Gepäckkontrolle direkt zum nächsten Gate durch – natürlich nicht ohne unterwegs über die in Dubai stattfindende EXPO 2020 ausführlich informiert zu werden. Auch hier geht es schon bald in den Flieger, wo ich Annika kennenlerne. Zufälligerweise eine Gleichgesinnte, die ebenfalls mit einer Organisation nach Neuseeland fliegt, um sich dort ihren Traum zu erfüllen. Wir tauschen uns ein bisschen aus und ich merke schnell, dass sie in der Vorbereitung fleißiger war als ich. Auf sie wartet nämlich bereits ein eigenes Auto mit dem sie 6 Monate durch Neuseeland touren möchte um das richtige Van-Feeling zu erleben.

Die 16 Stunden Flug vergehen erstaunlich schnell, wenn auch nicht ohne Schlafstörungen. Sei es die Stewardess, die nicht zu merken scheint, dass jemand mit geschlossenen Augen meist am Schlafen ist, oder die Turbolenzen, die ein ruhiges Liegen beinahe unmöglich machen.

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  1. Avatar von Unbekannt

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