Nach einer weiteren ereignislosen Woche in Auckland hieß es dann wieder Abfahrt – und zwar in den bereits bekannten Norden der Nordinsel. Zusammen mit Richard und Alex sollte es auf eine zweiwöchige Tour durch den Norden gehen.
03.11.2019 – Bereits am frühen Morgen checkte ich aus dem Hostel aus und machte mich auf den Weg zum Büro, wo mich Richard auch direkt einsammelte. Gemeinsam fuhren wir mit voll aufgedrehter Musik und überglücklich nach Norden und sammelten Alex ein 😀
Von da aus ging es dann sieben Stunden non-stop bis zum Cape Reinga, wo wir dann auch bis in die späten Abendstunden saßen und neben dem unglaublichen Ausblick auch den Sonnenuntergang genossen. Um uns dann auf den zweistündigen Rückweg zu machen und müde ins Bett zu fallen.
04.-05.11.2019 – Den Montag und Dienstag verbrachten wir auf den Straßen und vor einem Baugeschäft in einem der ärmsten Orte von Neuseeland, in Kaitaia. Und dennoch waren einige Leute bereit zu geben, was mich tief beeindruckte. Aber Richard erklärte mir dann, dass diese Leute wissen, was Armut bedeutet und dass sie daher helfen wollen. Wir trafen wirklich unglaublich viele nette Leute 😀
06.-08.11.2019 – Von Mittwoch bis Freitag arbeiteten wir dann in Pahia, Kerikeri und Kaikohe und Waipapa und dort änderte sich das Bild. Wir sammelten zwar weiter einige Unterschriften, doch wir trafen auch auf mehr Reiche, die sich überhaupt nicht für uns (u.a. unsere Projekte in Neuseeland) interessierten. Auch davon war ich stark überrascht, da sie doch eigentlich das Geld hatten…
In Paihia traf ich einen Schweizer, der mit 40 Jahren alles, was er besaß verkaufte und seinen Job geschmissen hatte und nun mit einem Segelboot um die Erde segelte. Wir unterhielten uns beinahe eine Stunde über das Bereisen der Welt und wie wichtig es ist, dass gerade Menschen aus reichen Ländern ins Ausland gehen und neben anderen Kulturen auch die Armut und das Fehlen von Privilegien zu Gesicht bekommen. Er war ein richtig lieber Mensch und er gab mir zudem noch ein paar Tipps, wie ich am besten zu den Pazifischen Inseln segle 😀
In Kaikohe trafen wir junge Frauen, die zusammen ein Cafe leiteten und das mit gerade einmal 22 und 24 Jahren… Respekt 🙂 Wir hatten ein richtig witziges Gespräch und am Ende waren sie auch überzeugt zu helfen. Wir versprachen in ihrem Cafe vorbeizusehen und verabschiedeten uns.
Und hier ENDLICH wieder einige schöne Bilder 😛








































Da sind ja mal wieder tolle Fotos bei😍 Besonders die grüne Hügellandschaft und der Sonnenuntergang 🌅
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